ÜBER MICH - DEIN MUSIKLEHRER AUS LÜNEBURG





Hallo liebe Freunde der Musik,

mein Name ist Marc Zumsande, geboren und aufgewachsen auf der grünen Insel Föhr
in Nordfriesland - inmitten des Nationalparks Nordfriesisches Wattenmeer -
zwischen Wiesenrand und Waterkant.

Schon als "Jung" zog es mich immer wieder in die heimische Natur – und ich interessierte mich schon seit frühen Jahren für Folklore aus der ganzen Welt. Bereits seit den frühen 90er Jahren hörte ich fast täglich Weltmusik - die Hitparaden ferner Länder aus Afrika, der Karibik oder Südamerika - später auch aus Irland, Schottland und der Bretagne. Meine Lieblingsbands sind seit dem Johnny Clegg & Savuka / Juluka, Kassav´ und Juan Luis Guerra.

Zur Schule ging es auch auf der Insel, doch meine Ausbildungszeit musste ich dann doch auf dem fernen „Festland“ verbringen. Ich wohnte zum ersten Mal in einer "großen" Stadt - in Kiel, der Stadt, die mich musikalisch bereichern sollte.

In Kiel gibt es eine große Musikszene – insbesondere im Bereich Folk und Jazz. Doch noch lange bevor ich mit dieser Musikszene in Kontakt kam, nahm ich aufgrund meiner Vorliebe zur afro-karibischen Musik fast zweianhalb Jahre Unterricht für afro-cubanisches Trommeln auf Congas. Ich erfüllte mir damit einen langen Traum und begann meine Laufbahn als aktiver Musiker.

Das Trommeln und natürlich das Audio - Selbststudium der afrikanischen und karibischen Weltmusik verhalf mir zu einem sehr guten Rhythmusgefühl, was ich dann bei einer kleinen freien Musikergruppe in Kiel einsetzen wollte. Unser alternativer Musikertreff nannte sich „Höhlensound“, weil wir in einem tiefen Kellergewölbe in der Hansastraße in Kiel musizierten.

Neben der "Höhlenmusik" erfuhr ich sehr bald von einer Irish-Folk-Session (zu dieser Zeit noch ein exotischer Fachbegriff für mich), die im Café Bomlitz (bis heute ein Fachbegriff) in Kiel stattfand.

Dort setzte ich natürlich zuerst mein bisheriges Trommelkönnen ein, bevor ich merkte, daß cubanische Congas, peruanische Cajones (Rumbakisten), Bongos und karibische Steeldrums nicht immer idealerweise zu irischer Musik passten.

Also passte ich mich musikalisch an, denn die Iren haben auch eine Trommel - die Bodhrán, die ein komplettes Drumset für Folk-Musik darstellt! Diese Trommel lernte ich seitdem und wurde schnell festes Mitglied der Kieler Folkszene. Natürlich kam und kommt bis heute auch im Bereich Folkmusik z.B. das Cajon nicht zu kurz, es wurde wird ebenfalls immer wieder eingesetzt.

Zur Zeit meines damaligen Einstieges in die Folkszene besuchten auch zwei Dudelsackspieler aus dem Kieler Umland die Session im Café „Bomlitz“, was mich vorerst nicht sehr berührte, doch nach einem halben Jahr regelmäßiger Sessionbesuche war der Bann dann gebrochen: Ich wurde richtiger Dudelsackfan.


Marc Zumsande

Ich kaufte spontan ein gebrauchtes Instrument, ohne jemals zuvor darauf gespielt – geschweige denn außer Trommeln jemals irgendein Melodieinstrument gelernt zu haben. Ein autoditaktisches Studium begann. Zum Üben der Dudelsackmusik nutzte ich die Tin Whistle - eine irische Flöte aus Blech. Auch diese lernte ich schrittweise.

Es folgten erste musikalische Gehversuche in der Öffentlichkeit: Auf der Folk-Session im Café Bomlitz, auf der offenen Bühne des O´Dwyer´s Irish Pub in Kiel und später dann auf den Straßen in Eckernförde, Flensburg und Kiel sowie bei dem ersten Geburtstags-Auftritten oder Sommerfesten.

Seitdem spielte ich auch im Rahmen der Straßenmusik nun jedes Jahr in den Fußgängerzonen des Nordens in Städten wie Lüneburg, Eckernförde, Flensburg, Hamburg oder Kiel.

Heutzutage besuche ich jede Woche verschiedene Sessions in Lüneburg, Hamburg und Umland mit den Musikrichtungen Celtic Folk, Country, Gospel oder afrikanisches Trommeln. Jede Session bereichert mich, so daß ich mein Gefühl zur Musik immer mehr ausbauen kann und verschiedenste musikalische Einflüsse erfahre.

Die cubanischen Congas tausche ich auf Irish Folk-Veranstaltungen oft gegen meine irische Rahmentrommel (Bodhran) ein und sorge so für rhythmische Untermalung der irischen Reels und Jigs, Hornpipes und Slowairs…

Gerne nutze ich auf Trommelsessions oder bei der Straßenmusik Trommeln wie Conjas, Cajon oder Djembe - es macht mir bis heute unglaublich Spaß, auf allen möglichen Trommeln zu "grooven" !

Als Melodieinstrument spiele ich alternativ zum Dudelsack (Highland Bagpipe, Schäferpfeife und Gaita Gallega) auch schöne Stücke auf der irischen Flöte (Tinwhistle oder Low Whistle). Diese Flöten sind ein fester Bestandteil meiner Musikarbeit geworden.

Mein musikalischer Schwerpunkt liegt daher heute im Bereich der Afro-karibischen Perkussion (Trommeln aller Art), sowie im Bereich Celtic Folk (irische, schottische, bretonische und skandinavische traditionelle Lieder).

Ich erteile seit 2005 privaten Unterricht auf verschiedenen Instrumenten wie Cajon, Bodhrán und Tin Whistle.

Seit Anfang 2008 unterrichte ich zudem wöchentlich Schulkinder an der Reformschule Hamburg-Winterhude im Rahmen der schulinternen Musikschule.

Im Oktober 2008 habe ich die Musikwerkstatt in Lüneburg gegründet, die sich heute in der Lüneburger Innenstadt befindet.

Im September 2009 ist das JEKI-Projekt (Jedem Kind ein Instrument) an der Grundschule Hamburg Wandsbek-Gartenstadt gestartet, welches ich in der Startphase begleitet habe.

Seit dem Spätsommer 2009 unterrichtete ich auch jede Woche im Kreativen Dach in Neetze und ab 2019 in Rullstorf (3 Cajon Gruppen für Kids, immer donnerstags)

Als aktiver Bühnenmusiker bin ich in folgenden Formationen zu sehen und zu hören:

--> meine Band- und Solo-Projekte

Weitere Unterrichtsprojekte in Hamburg und Lüneburg sind geplant oder bereits in Arbeit.

--> Meinen kompletten "musikalischen Lebenslauf" findet ihr HIER...

Herzlichst

Euer

Marc Zumsande



Marc mit Gaita Gallega